Fachstelle für Suchtprävention im Hochtaunuskreis

Kontakt


Angelika Hafemann
Nicole Lepper

Fachstelle für Suchtprävention für den Hochtaunuskreis
Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe
Louisenstrasse 9
61348 Bad Homburg
E-Mail: zjshtk-praevention@jj-ev.de
Tel.:  (06172) 6008-60
Fax:  (06172) 6008-66
 

Angelika Hafemann

Ausbildung u. berufliche Tätigkeit

  • Erzieherin, Diplom-Sozialpädagogin
  • systemische Familientherapeutin und Supervisorin
  • Trainerin und Multiplikatorin für die Programme: „Papilio“, „Eigenständig werden“, „PeP“, „Starke Eltern – Starke Kinder®“

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Nicole Lepper

Ausbildung u. berufliche Tätigkeit

  • Diplom- Pädagogin
  • Schwerpunkt Sozialpädagogik
  • Studium Medienpädagogik, Lernscout der Initiative „Jugend ans Netz“
  • Fortbildung zur Krisenintervention des DRK, Zertifiziert für „HaLT-Hart am LimiT“.
  • "City Bound"

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Angelika Hafemann (li) und Nicole Lepper

Angebote der Fachstelle

  • Gestaltung themenspezifischer Elternabende zu Suchtprävention und Erziehungsfragen
  • Fortbildung von Multiplikatoren aus Kindergarten, Grundschule und Weiterführender Schule, z.B. Mitgestaltung pädagogischer Tage an Schulen
  • Entwicklung, Koordinierung und Begleitung von suchtpräventiven Projekten
  • Unterstützung und Begleitung bei Maßnahmen in Jugendeinrichtungen und Vereinen

Beispiele Themenspezifischer Elternabende

Für den Bereich Kindergarten:

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  • Ich will, ich will, ich will......ein Elternabend zum Konsumverhalten ihrer Kinder
  • Kinder stark machen! Was Kinder brauchen.....
  • Groß werden- ein Balanceakt für alle- Wie viel Selbständigkeit braucht mein Kind?
  • Schule ist mehr als ABC und 1X1 - Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
  • Geflimmer im Kinderzimmer - vom Umgang mit Medien
  • “Wie weit darf ich gehen... – wozu Grenzen im Zusammenleben hilfreich sind“
  • „Selbstbewusstseinsbausteine" Bedeutung von Entwicklung und Aufbau von Selbstbewusstsein
  • Grundlagen von Suchtprävention
  • 7 Vorschläge zur Suchtprävention
  • " Spaß ohne Spielzeug ?" Elternabend zur Einführung einer spielzeugfreien Zeit
  • Geh mit keinem Fremden.......

Für den Bereich Grundschule:

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  • Bedeutung von Entwicklung und Aufbau von Selbstbewusstsein
  • Der Übergang von der Grundschule zur Weiterführenden Schule - Vorbereitung und Begleitung der Kinder und Eltern
  • Geflimmer im Kinderzimmer - vom Umgang mit Medien
  • Lernen lernen in der Grundschule - Vom Glück der Eselsbrücken Grundlagen von Suchtprävention
  • „Hausaufgaben und Resilienz“
  • Suchtprävention und Gesundheitsförderung
  • "Das Kleine ich bin Ich" - Das Projekt zur Sucht- und Gewaltprävention
  • "Selbstbewusstseinsbausteine"

Für den Bereich Weiterführende Schule:

  • "Selbstbewusstseinsbausteine"
    Bedeutung von Entwicklung und Aufbau von Selbstbewusstsein
  • Kinder wachsen in die Schule- vom Neuen in der 5.Klasse
  • Pubertät - Eine schwierige Zeit für Kinder und Eltern

Beispiele für Lehrerfortbildungen

Für den Bereich Grundschule:

  • „Das KlasseKinderSpiel“ – Förderung von Lern- und Sozialverhalten
  • Bedeutung von Regeln in der Entwicklung von Kindern in der Grundschule
  • „Medienfrei-Spaß dabei!“

Für den Bereich der Weiterführenden Schule:

  • „Soziales Lernen in der Fünften Klasse“- Gestaltung des Schulübergangs
  • „Erlebnisreiche Klassenfahrten“ – Klassenfahrten suchtpräventiv gestalten
  • Vorbereitungsseminar zum Projekt „Ich bin Ich“

Beispiele für Projekte

Bereich Kindertagesstätte

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Bücherschatzkiste
Die Fachstelle für Suchtprävention hat zwei „Bücherschatzkisten“ zusammengestellt: eine für die Altersstufe 3-6 Jahre, eine weitere für das Grundschulalter.

Die zusammengestellten Bücher haben alle einen Themenschwerpunkt:

Den Umgang mit kindlichen Gefühlen.

„Bücher sind wie Schätze, Bücher erzählen eine Geschichte, Bücher machen es einem spannend, aufregend und schön. Und in Büchern stecken oft auch gute Ideen. Was man zum Beispiel machen kann wenn man wütend ist, oder traurig, oder Angst hat, oder wie man Freunde findet. In dieser Kiste sind lauter Bücher mit guten Ideen.“ (Zitat von Hans Suffner, Mobiles Kindertheater).

Aus der langjährigen Praxis der Suchtprävention wissen wir, dass ein angemessener, altersgerechter Umgang mit eigenen Gefühlen ein wichtiger Schutzfaktor ist. Diesen Schutzfaktor zu stärken ist unser Anliegen.

  • Die „Bücherschatzkiste“ enthält verschiedene, altersgerechte Bücher
  • Sie kann auf Anfrage von Kitas, Horten und anderen Betreuungseinrichtungen ausgeliehen werden.
  • Zur Vorbereitung auf den Einsatz der „Bücherschatzkiste“ findet eine Einführung von 90 Minuten während einer Teamsitzung statt.
  • Am Ende der Ausleihzeit wird, ebenfalls während einer Teamsitzung, gemeinsam mit der Fachstelle für Suchtprävention und dem Team der Einrichtung der Einsatz der „Bücherschatzkiste“ reflektiert.

Bereich Grundschule

Projekt „Stark und mutig-das bin ich“

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Ziel des Projektes ist es, den Kindern ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten auf spielerische Weise deutlich erlebbar zu machen. Das Selbstbewusstsein wird angemessen gestärkt, der Umgang mit den eigenen Gefühlen wird erweitert. Die Kinder befassen sich mit den Themen Gefühle, Geheimnisse und Mutproben. Es ist geeignet für Kinder aus dem 3. und 4. Schuljahr.

Bereich Weiterführende Schule

Projekt „Ich bin Ich“ Weiterführende Schule

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Das Bildungsprojekt „Ich bin Ich" stellt die Weiterentwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins in den Mittelpunkt. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist nach heutiger Erkenntnis ein wichtiger Faktor zur Minimierung des Risikos von Suchtgefährdung bei Kindern und Jugendlichen.

In diesem Projekt werden die Schülerinnen und Schüler angeregt ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten klarer zu erkennen und zu nutzen. Sie setzen sich mit sich selbst, aber auch mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auseinander. Es werden vielfältige Methoden verwendet. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass sich Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Aufgabenstellungen mit der ganzen Klasse abwechseln. Die Kleingruppenzusammensetzung erfolgt nach verschiedenen Methoden, so dass jede Schülerin, jeder Schüler in diesem Seminar mit möglichst vielen verschiedenen Klassenkameraden zusammenarbeiten muss. Besondere Herausforderungen sind Aufgaben, die von der ganzen Klasse gemeinsam gelöst werden müssen. Hier werden insbesondere Elemente aus der Erlebnispädagogik verwendet.

Das Projekt findet außerhalb der Schule in geeigneten Räumen z. B. Jugendclub, Gemeindezentrum oder ähnlichem statt. Die Klassenlehrer oder die Eltern sorgen für diese Räumlichkeiten und sind für den organisatorischen Rahmen verantwortlich (Verpflegung, Getränke, Reinigung der Räume etc.).

Die Lehrer/-innen werden in einem Vorbereitungsseminar mit den Zielen und Methoden vertraut gemacht, über den organisatorischen Ablauf informiert und erhalten Anregungen, wie die Erfahrungen des Projekts "Ich bin Ich" in den schulischen Alltag integriert werden können. Vor Beginn des Projektes findet ein Elternabend statt, im dem die aktuellen Ansätze von Suchtprävention vorgestellt werden, der Verlauf des Seminars dargestellt wird und mit den Eltern exemplarisch eine ausgewählte Übung bearbeitet wird.
Die AOK Hessen unterstützt das Projekt auf Antrag der Schule finanziell. Bei der Beantragung von Fördermitteln kann die Fachstelle behilflich sein.

Klarsichtparcours - Koffer

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Klar sehen, den Durchblick haben und sich nichts vormachen. Dabei sollen die Jugendliche unterstützt werden. Deshalb hat die BZgA den interaktiven KlarSicht-MitmachParcours zu Tabak und Alkohol entwickelt.

Bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen können sich die Teilnehmenden mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen einbringen. An mehreren Stationen ist Teamarbeit gefragt, so dass alle ihre unterschiedlichen Kompetenzen einbringen und voneinander lernen können.

KlarSicht ist ein interaktives Angebot. Der MitmachParcours ist primär für Jugendliche ab 12 Jahren entwickelt und wird mit spielerischen Aktionen vor allem in Schulen eingesetzt. Geschulte Moderatoren und Moderatorinnen bieten an sieben Stationen Informationen an und motivieren die Jugendlichen, sich aktiv und kritisch mit dem Tabak- und Alkoholkonsum auseinander zu setzen. Interaktive Methoden ermöglichen, dass auch Teilnehmende mit unterschiedlichem Wissens- und Entwicklungsstand von diesem Angebot profitieren.

Der Klarsichtparcours – Koffer kann bei der Fachstelle für Suchtprävention ausgeliehen werden. Voraussetzung ist die Teilnahme an einer Fortbildung.

Projekt „Tom & Lisa“ – Alkoholpräventionsworkshops für Jugendliche

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Das Alkoholpräventionsprojekts „Tom und Lisa“ stützt sich auf das Motto - Tom und Lisa feiern ihren Geburtstag - dieser rote Faden zieht sich für die Schulklassen der Klassenstufen 8 – 9 durch den vierstündigen Workshop zur Alkoholprävention.

In einem interaktiven Planspiel sind die Jugendlichen als Geburtstagsgäste beteiligt, planen die Party, lernen die gesetzlichen Bestimmungen, lernen spielerisch, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol aussieht und wie in Gefahrensituationen richtig reagiert werden kann. Die Schüler entwickeln gemeinsam mit ihrem Team Ideen für Partyspaß ohne Alkohol und versuchen sie in die Planung der Party mit ein zu binden.

Das Projekt „Tom und Lisa“ gehört zu den modernen Präventionsansätzen und zielt neben der Verhinderung einer Suchtentwicklung insbesondere auf die Vermittlung von Risikokompetenz und damit auf die Vermeidung akuter alkoholbezogener Probleme.

Das Programm erreicht Jugendliche in einer Entwicklungsphase, in der sie ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol machen. Ziel dieser Prävention ist, frühzeitig ein Bewusstsein zu schaffen, dass sie sich und anderen mit riskantem Alkoholkonsum schaden können. Aber auch, dass sie es in der Hand haben, Gemeinschaft und Partyspaß ohne Probleme zu erleben.

Weitere Projekte „TaunuScouts“ - Projekt zur Alkoholprävention bei Festen und Veranstaltungen

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Das Projekt der TaunuScouts wird durch die Arbeit von Scouts ermöglicht. Scouts sind junge Erwachsene, die nach einer vorbereitenden Schulung durch die Fachstelle für Suchtprävention als Honorarkräfte bei öffentlichen Festen und Veranstaltungen vor Ort sind. Alle Scouts sind durch besondere T-Shirts erkennbar. Sie sprechen Jugendliche und junge Erwachsene gezielt an und vermitteln Kenntnisse und Informationen zum Thema Alkohol. Im Idealfall können im Gespräch mit Jugendlichen deren Motive und Bedürfnisse, die hinter dem Konsum stehen, wertfrei reflektiert werden.
In der Regel sind die Scouts bei Abendveranstaltungen zwischen 18 und 22 Uhr im Einsatz. Der Einsatz von „Scouts“ ist eine ergänzende Maßnahme zu sonstigen Ordnungs- und Sicherheitsmaßnahmen bei Veranstaltungen und kann gut mit weiteren präventiven Maßnahmen wie eine Saftbar, interaktiven Maßnahmen, wie z. B. einem Alkoholquiz kombiniert werden. Eine solche Maßnahme gibt den Kommunen die Möglichkeit, öffentlich auf Festen und Veranstaltungen dem Thema „Alkoholprävention“ Raum zu geben und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, ihre alkoholpräventiven Bemühungen zu intensivieren, sich mit den Fachstellen des Kreises zu beraten und die eigenen Strategien stärker zu vernetzen.