Jugendarbeit

Wir stellen Ihnen auf dieser Seite Projekte der hessischen Fachstellen für Suchtprävention näher vor. Die Liste wird ständig erweitert. Wenn Sie sich für einzelne Projekte interessieren, dann wenden Sie sich bitte direkt an die jeweils genannte Fachstelle.

 

„Netbag“- eine Methodentasche zur Prävention der Online-Sucht

Die Drogenhilfe Köln hat die „netbag“, eine Methodentasche zur Prävention der Online-Sucht entwickelt. Die Methodentasche [ netbag ] enthält erprobte Methoden zur Prävention von Online-Sucht. Sie eignet sich für den Einsatz in Schulen, Jugendeinrichtungen und in der Elternarbeit. Institutionen aus Hessen können die Methodentasche bei der Fachstelle für Suchtprävention in Ihrem Landkreis und kreisfreien Stadt entleihen.

Inhalte

1. Handbuch „Eltern-Seminar“
„Wer ist Mr. Lan und warum geht Miss Chatty nicht zu seinen Partys?“ lautet der Untertitel des vierteiligen Eltern-Seminars. Das Handbuch zum Elternseminar (incl. Begleit-CD-Rom) enthält auf 80 Seiten alle Informationen, die Sie zur Durchführung der vier aufeinander aufbauenden Elternabende benötigen. Ob konkrete Ablaufpläne, Methodenbeschreibungen, Vorträge… alles ist verständlich und umsetzbar beschrieben. Das Handbuch ist in einem stabilen Plastikschuber verpackt.

2. Vortrag [ Virtuelle Welten ]
Der Vortrag und die Methode „Showroom“ eignen sich für Informationsveranstaltungen mit Eltern, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem pädagogischen Bereich. Diskussion über Sichtweisen und Haltungen im Umgang mit den virtuellen Medien werden angeregt. Alle Daten sind sowohl auf einer CD-Rom als auch auf einem USBStick in einer edlen Metalldose verpackt.

3. Kartenset [ Suchtverlauf ] und [ Fälle zum Suchtverlauf ]
Anhand neun unterschiedlicher Stationen erlangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kenntnisse über den Verlauf einer Online-Sucht. Beschriebene Alltagssituationen (Fälle zur Online-Nutzung) helfen bei der Einschätzung zwischen einer genussvollen, einer missbräuchlichen oder gar einer abhängigen Computernutzung zu unterscheiden. Der Suchtverlauf und die dazugehörigen Fälle sind je zwei Mal in einer edlen Metalldose enthalten.

4. Film „The next Level“
Der Kurzfilm „The next Level“ setzt sich ohne erhobenen pädagogischen Zeigefinger mit der Thematik des exzessiven Computerspielens auseinander. Begleitmaterialen –unterstützen Sie beim Einsatz des Filmes. „The next Level“ ist ein Film von Lisa Wagner, der von der Fachhochschule Köln produziert wurde.

Für die Arbeit mit der „Netbag“ wird seitens der hessischen Fachkräfte der Fachstellen für Suchtprävention eine im Vorfeld stattfindende Schulung empfohlen, um eine praxisorientierte Einführung in die Arbeitsweise mit der Methodentasche zu erhalten.
 

KlarSicht-MitmachParcours zu Tabak und Alkohol - Kofferversion

Der KlarSicht-Mitmach-Parcours der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist seit vielen Jahren bei Schulen in Deutschland beliebt, um Suchtprävention zu den Themen Tabak und Alkohol spielerisch und altersgerecht zu vermitteln. Die Nachfrage war zuletzt so groß, dass Anfragende lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten. Um dem hohen Bedarf zu begegnen, hat die BZgA eine Koffervariante des Parcours entwickelt.
Wie der große Parcours, besteht der KlarSicht-Koffer aus verschiedenen Mitmach-Stationen, an denen sich Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren auf einfache und interaktive Art über die Risiken von Nikotin und Alkohol informieren können. Bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen bringen sich die Schüler und Schülerinnen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen ein. An den Stationen ist Teamarbeit gefragt, so dass alle ihre unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen einbringen und voneinander lernen. Info-Tafeln und ein Kiosk mit Info-Materialien bieten zusätzliche Informationen: knappe Fakten zu Alkohol, Tabak und deren Auswirkungen, Hintergrundwissen und natürlich auch Tipps zum „Aussteigen“. Der KlarSicht-Koffer ist auf Wirkung und Akzeptanz hin evaluiert. Fachkräfte der Fachstellen für Suchtprävention, Lehrkräfte und andere Nutzerinnen und Nutzer können mit dem KlarSicht-Koffer eigenständig, kontinuierlich und nachhaltig Veranstaltungen in Schulen und in der Jugendarbeit durchführen. Für die Arbeit mit dem KlarSicht-Koffer wird seitens der hessischen Fachkräfte der Fachstellen für Suchtprävention eine im Vorfeld stattfindende Schulung empfohlen, um eine praxisorientierte Einführung in die Arbeitsweise mit dem „KlarSicht-Koffer“ zu erhalten.
 

Prävention von Glücksspielsucht

Das vorliegende Unterrichtsmaterial zur Prävention von Glücksspielsucht richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sek II der gymnasialen Oberstufe/ Berufliche Schulen und wurde vom SuchtPräventionsZentrum in Hamburg entwickelt.
Die Materialien beinhalten drei Module, die zum Ziel haben bei Schülerinnen und Schülern erste Spielerfahrungen hinauszuzögern und einen reflektierten und kontrollierten Umgang mit Glücksspielen zu erwirken.

Checkliste: Zu Beginn und am Ende füllen die Schülerinnen und Schüler eine Checkliste aus, mit deren Hilfe sie das eigene Wissen zum Thema abfragen können.

Einstieg: Nach einer Einführung können die Schülerinnen und Schüler an eigene Kenntnisse und Erfahrungen anknüpfen. Sie lernen die Merkmale einer Glücksspielsucht kennen und wägen gemeinsam ab, welches Glücksspiel ein hohes Gefährdungspotential hat. Anhand eines Fallbeispiels lernen sie die 3 Phasen einer Glücksspielsucht kennen.

Stationen Parcours: An 13 interaktiven Stationen können die Schülerinnen und Schüler selbstständig, zu zweit oder in der Gruppe zum Thema Glücksspielsucht arbeiten. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, Wissen und Kenntnisse zu erwerben, zu erweitern und eigenes Verhalten zu reflektieren und ggf. zu verändern. Alle Stationen sind selbsterklärend und brauchen nicht moderiert zu werden.

Abschluss: In einer Abschlussrunde wird die Unterrichteinheit beendet. Hier geht es um eine Bilanzierung, was hat gut gefallen und was ist offen geblieben. Außerdem gehen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam der Frage nach „Was kann mich davor schützen, spielsüchtig zu werden?“ Spielsuchtprävention Unterrichtsmodule Sek II